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Konzert in Großsachsen begann mit Pauken und Trompeten

Das Konzert des Kirchenchors St. Jakobus am Sonntag beeindruckte so sehr, dass es immer wieder Zwischenapplaus gab. Foto: Kreutzer

Hirschberg-Großsachsen. „Jauchzet, jubelt, o ihr glücklichen Seelen.“ Der 16-jährige Mozart schrieb die Kantate „Exsultate, jubilate“ im Jahr 1773 für Sopran und Orchester, seinerzeit explizit für den bekannten Kastraten Rauzzini.

Eingebettet in das „Te Deum“ von Marc Antoine Charpentier und Antonio Vivaldis „Gloria“, ließ Renata Bueno Tavares, Leiterin des katholischen Kirchenchors Sankt Jakobus Hohensachsen, in Mozarts fröhlicher Kantate ihre Sängerinnen und Sänger kurz pausieren. Getragen von der Streicherwerkstatt Mannheim und Lydia Catherine Ackermanns runder Sopranstimme, strahlte die opernhafte Motette mit ihren Koloraturen, im Stil heiteren Spätbarocks gefasst, ganz im Sinne des Adventsgedankens: „Überall regierte die dunkle Nacht; erhebt euch endlich voll Freude…“.

Lesen Sie den ganzen Artikel aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom 18.10.2017

RNZ_Mit Pauken und Trompeten

Mozarts früheste Messkomposition in Großsachsen

Sonntag, 22. November 2009 – St.Jakobus Hohensachsen
thb_2011patoziniumgroZum Patroziniumsfest der Christkönigskirche Großsachsen am 22.11.2009 wird der Kath. Kirchenchor St.Jakobus Hohensachsen im Rahmen des Festgottesdienstes um 11 Uhr Mozarts früheste Messvertonung zu Gehör bringen. Im Rahmen des Gottesdienstes werden wir unseren neuen Dirigenten Martin Groß der Gemeinde vorstellen. 1768, im zarten Alter von nur 12 Jahren schuf Mozart seine Missa brevis in G-Dur, KV 49. Zu dieser Zeit war der Wunderknabe im Rahmen etlicher Konzertreisen mit seinem Vater bereits weit gereist und kam dadurch mit der zeitgenössischen musikalischen Praxis in Heidelberg, Paris, London oder Amsterdam in Berührung. Seine erste Vertonung des Messtextes stellte er jedoch in die klassische Salzburger Kirchenmusiktradition der Mitte des 18. Jahrhunderts. Mit einer großen Nähe zu den liturgischen Texten des Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei und einer relativ kleinen Orchesterbesetzung weiß sich die Messe wunderbar in einen gottesdienstlichen Rahmen einzufügen ohne dabei einen festlichen Charakter entbehren zu müssen. Zusammen mit einem Kammerorchester, welches zum großen Teil aus Musikern der Musikschule Weinheim besteht, den Solisten Anabelle Hund, Sabine Schubert, Julian Franke und Nikolaus Rentrop sowie Tatiana Ryabova an der Orgel singt der Chor zum ersten Mal unter seinem neuen Dirigenten Martin Groß.